1602
Anfang
Der Winzer Sebastian Gerlach erhielt am 21. November 1602 in Stuttgart einen kaiserlichen Wappenbrief für hervorragende Verdienste. Diesem Wappenbrief liegt eine Brenngenemigung zur Herstellung von Alkohol bei. Seit diesem Tag ist Sebastian Gerlach auch Destillateur.

Von 1602 bis 1944 ist das Brennrecht lückenlos in der Familie Gerlach und beheimatet in Maikammer.

1944
Gerlach & Papst
Frau Anna Gerlach heiratete Herrn Eduard Papst. Durch diese Ehe wurde der Name der Destillerie und des Weingutes von Gerlach zu Gerlach & Papst geändert.

1969
Dürkheim
Die einzige Tochter Roswitha Papst heiratet Werner Peter (Winzermeister) aus Bad Dürkheim. Im gleichen Jahr kommt Tochter Sabine Peter zur Welt.

1982
Erbe
Frau Roswitha Peter geb. Papst erbt das Weingut und die Destillerie Gerlach & Papst im Maikammer. Bei der Übernahme erfolgt die Umfirmierung der Destillerie zu Gerlach & Papst GmbH.

1991
Der Name Hauer
Sabine Peter heiratete Ihren Ehemann Ralf Hauer (Winzermeister) aus Bad Dürkheim. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt Ralf Hauer die Aufgaben in der Destillerie. Zwei Jahre später wurde die Destillerie von Maikammer nach Bad Dürkheim verlegt.

2009
Neue Pläne
Es werden die ersten Pläne für eine eigene Whiskydestillerie gemacht. Zu dieser Zeit dürfen keine mehligen Stoffe (Kartoffel, Getreide , usw.) auf der bestehenden Landwirtschaftlichen Obstabfindungsbrennerei destilliert werden. Dadurch bleibt als einzige Lösung eine weitere Destillationsanlage als Verschlussbrennerei zu errichten.

2012
Saillt Mòr
Der Name Saillt Mòr [sɛːlt moːr] kommt aus dem Gälischen und bedeutet übersetzt “Saline groß”. Die Wahl viel auf diesen Namen, da die Größte von ehemals 7 Salinen (Gradierwerken, wovon nur noch eine mit 333m steht) mit ca. 730m genau über das Grundstück verlief, wo heute die Destillerie steht. Im gleichen Jahr wurde die neue Anlage von Ralf Hauer in Betrieb genommen, die nur zur Whiskydestillation genutzt wird.

2015
der 1. Whisky
Anfang Novenber 2015 überschritt das erste Fass mit Destillat die 3 Jahres Hürde und durfte sich Whisky nennen. Der Pfälzer Eiche Whisky, welcher in neuen, aus regionalem Holz gefertigten, Fässern lagern durfte, kam mitte November auf den Markt.